Neues vom TTC!

Liebe Rödgener,

wie immer möchte ich zunächst ein paar Geburtstagsgrüße loswerden: Zum Runden darf ich ganz herzlich Ute Rexroth und Jürgen Luft gratulieren. Wir freuen uns auf noch viele gemeinsame Wettkämpfe am „grünen Tisch“.

In meinem heutigen Bericht möchte ich außerdem allen Leserinnen und Lesern besinnliche Weihnachtsfeiertage wünschen und mich möglichst kurz halten, denn gerade um die Weihnachtszeit reihen sich die Termine aneinander, sodass oftmals wenig Zeit für sonstige Dinge bleibt.

Wie leider derzeit festzustellen ist, führt dies offensichtlich auch dazu, dass wenig Zeit für Hobbys oder auch das Ehrenamt bleibt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade dann die freiwilligen Termine hinten anstehen oder auch anstehen müssen. Schlecht ist es nur für diejenigen, die dann die Aufgaben übernehmen müssen und ebenfalls wenig Zeit dafür übrig haben. Das philosophieren über das Ehrenamt spare ich mir jetzt, denn davon können vermutlich auch andere Vereine und sonstige Vereinigungen ein Liedchen singen.

Heruntergebrochen auf den TTC Rödgen bedeutet dies für die „Übriggebliebenen“ sich noch mehr auf die Aufrechterhaltung des „Dienstbetriebes“ zu konzentrieren, ohne dabei selbst den Mut zu verlieren. Gleichzeitig muss man sich noch mit erschwerten Bedingungen bei der Hallennutzung und dem Antragsirrsinn auseinandersetzen. Wenn ich dann rückblickend auf unseren Ortspokal noch für die nicht „ordnungsgemäße Ausrichtung“ desselben als gemeinnütziger Verein bestraft werde, fehlen mir schon fast die Worte. Ich weiß, wir sind ein Sportverein und ja, die Halle eignet sich nicht für solcher Ereignisse und an die vorab vereinbarten Nutzungsbedingungen haben wir uns nicht 100prozentig gehalten bzw. halten können, aber warum unterstütze ich dann nicht irgendwie anders eine solche Unternehmung? Muss ich nicht froh sein, dass es gerade noch Tischtennisvereine im Kreis gibt, die nicht nur versuchen ihr eigenes Süppchen zu kochen, sondern auch die Bevölkerung einbeziehen und Beiträge zum Gesellschaftlichen Leben leisten? Naja, heutzutage muss man wohl noch froh sein, wenn man überhaupt eine Sporthalle oder einen Sportplatz der Stadt Gießen nutzen darf. Wirklich Geld für die Jugendarbeit zu verdienen ist nicht gerade eine leichte Aufgabe. Als Tischtennisverein ohne geeignetes Vereinsheim an der Halle umso mehr.

Genug der Lobeshymnen, doch hierbei nicht den Mut zu verlieren fällt nicht gerade leicht. In der Hoffnung, dass nicht auch noch die sportliche Entwicklung darunter leidet, möchte ich allen Rödgenern auch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen und hoffen, dass alle Vorsätze im nächsten Jahr nicht gleich wieder über den Haufen geworfen werden müssen.

Sportliche Grüße

Alexander Hannak