Hallo liebe Rödgener!

Bevor ich euch wieder über die aktuellen Geschehnisse des Tischtennis-Clubs Rödgen informieren darf, möchte ich auf diesem Wege noch ein mal nachträglich unserem Ehrenmitglied, Lothar Naujoks, zu seinem 75. Geburtstag gratulieren.

Beginnen möchte ich heute mit unseren aktiven Tischtennisspielern:
Nachdem sich die erste Mannschaft im Topspiel (2. gg. 3.) um den Relegationsplatz gegen stark aufspielende Climbacher in einem spielerisch sehr anspruchsvollen Aufeinandertreffen leider knapp geschlagen geben musste und die Köpfe zunächst schon etwas runter hingen, überwiegt jedoch nunmehr wieder die Freude über eine insgesamt sehr gute Runde, in welcher noch wenige Spiele zu spielen sind. Ohne Neuzugänge, wie dies bei den Mannschaften auf Platz 1 und 2 der Fall ist, ging man mit derselben Truppe in die Runde und spielte von Beginn an oben mit. Keiner hatte uns in dieser Spielzeit dort gesehen, wo wir uns völlig verdient hingespielt haben. Mit etwas mehr Glück, wären wir immer noch im Aufstiegsrennen. Im Tischtennissport entscheiden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Zum einen ist es Kopfsache und Einstellung, gepaart mit Trainingsfleiß und dem Material, welches wie in keiner anderen Sportart perfekt auf den Spieler und seine Spielweise abgestimmt sein muss. Diese Dinge scheinen jedoch in der bisherigen Saison zu passen, sodass man in allen Belangen einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Krankheitsbedingte Spielerausfälle wurden ebenfalls sehr gut kompensiert, was sicherlich auch ein Großteil des Erfolges ausmacht.

Leider konnten diese Ausfälle in der 2. Mannschaft nicht so gut wettgemacht werden, sodass man in dieser Saison nicht die gewünschten Ziele erreichen wird. Dennoch muss man sagen, dass auch hier kein schlechteres Tischtennis, als es in der Vorrunde gespielt wurde, geboten wird. Es liegt vielmehr daran, dass Langzeitverletzungen und sonstige Ausfälle es unmöglich machten, die Konkurrenzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Das trübt natürlich schon etwas die Stimmung der Spieler. Doch auch hier bin ich ganz fest der Meinung, dass der sportliche Misserfolg in dieser Saison, mit einer sehr guten nächsten Saison wieder aus den Köpfen „geschmettert“ werden wird. Die Motivation wird sicherlich wieder steigen, zumal man in der nächsten Saison zum ersten Mal wieder auf Jugendliche zurückgreifen kann, wenn mal Not am Mann ist. Denn, wie auch schon in meinen letzen Berichten erwähnt, hat sich unsere Jugendarbeit derart rasant entwickelt, dass es schon fast unglaublich erscheint, wenn wir schon ca. 1 Jahr nach dem Neuanfang im Jugendbereich, konkurrenzfähige Jugendspieler in der 2. Mannschaft einsetzen können. Ich stehe manchmal staunend in unserer Sporthalle und genieße die Entwicklung unserer Spieler, die trotz anfänglicher Rückschläge, unbeirrt um die Siege kämpfen. Meines Erachtens sieht die Zukunft des Rödgener Tischtennissports alles andere als schlecht aus, wie dies noch vor einem Jahr überall zu hören war.

Dies bringt mich zu unseren Jugendspielern, worüber ich im Folgenden gerne ebenfalls berichten möchte:
Wie bereits erwähnt, waren die ersten Spiele der 1. Mannschaft (ja, wir haben zwei Mannschaften) nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Jedoch hat man immer wieder gesehen, dass sich die Spieler von einem zum nächsten Spiel erheblich verbesserten, was zwangsläufig dazu führte, dass man einen etwas ungeschlagenen, aber etwas dezimierten Tabellenführer aus Alten-Buseck, bezwingen und sich selbst für die bisher gezeigten Leistungen belohnen konnte. Generell muss man sagen, dass die Truppe sehr erfolgshungrig ist und man keinerlei Motivationsarbeit leisten muss. Hier gibt jeder Akteur in jeder Sekunde alles was er hat, was heutzutage sicherlich auch nicht unbedingt so üblich ist, wie ich finde.
Auch in der 2. Mannschaft, die zu Beginn gleich mal mit einem Sieg losgelegt hat, ist dieser Erfolgshunger vorhanden. Neben riesigem Potenzial, welches sicherlich noch nicht annähernd ausgeschöpft ist, wird mit einer Ernsthaftigkeit der Kinder an die Tische gegangen, von welcher sich so mancher Erwachsene eine Scheibe abschneiden könnte. Selbst nach Rückschlägen, wo man hier und da den Tränen nahe ist, wird sich schnell erholt und weiter für den Erfolg der Mannschaft gekämpft und angefeuert. Teamgeist und unbedingter Siegeswille wird in beiden Mannschaften immer wieder zelebriert, sodass die Kinder mit Sicherheit auch nicht nur im sportlichen Bereich etwas für die Zukunft dazulernen und mitnehmen können. Dies wird im Tischtennissport mehr, als in vielen anderen Sportarten gefördert.
Nicht nur deshalb sehe ich uns in unserer Entscheidung, die Kinder gleich ins kalte Wasser zu werfen und sie gleich für die Konkurrenzen anzumelden, immer mehr bestätigt. Dennoch konnte dieser Schritt nur gewagt werden, wenn auch ein entsprechendes Engagement der Trainer und auch der Eltern an den Tag gelegt wird. Dies ist jedoch als äußerst positiv zu bewerten, da nicht nur das Training in der Halle sehr gut funktioniert, sondern auch Eltern und Großeltern zu den Spielen ihrer Kinder in die Halle kommen, um sie zu unterstützen.

An dieser Stelle darf ich dennoch darum bitten, unsere Trainer so gut wie möglich zu unterstützen, denn beide sind berufstätig und opfern sehr viel Zeit, die nicht immer vorhanden ist, um Ihren Kindern das Tischtennisspielen so angenehm und reibungslos wie nur irgend möglich zu gestalten. Gleichzeitig darf ich mich aber noch einmal für die bisherige Unterstützung bei Ihnen bedanken, denn auch das ist heutzutage, so dachte ich zumindest bisher, nicht selbstverständlich.

Natürlich möchte ich auch diesmal ein paar Zeilen über unser Kinderturnen verfassen:
Da Annette Schmalz vor ein paar Wochen leider krankheitsbedingt kein Kinderturnen anbieten konnte, musste es trotz vieler Bemühungen um einen Ersatz, leider abgesagt werden. Ich brauche Ihnen sicherlich nicht zu erzählen, wie schwer es ist, eine Übungsleiterin/einen Übungsleiter zu finden, die/der Annette nur ansatzweise ersetzen könnte, geschweige denn, hierfür Zeit aufbringen kann.
Ich möchte daher an dieser Stelle nochmals einen kleinen Aufruf starten:
Wer Interesse an einer Beteiligung als Übungsleiter/-in am Kinderturnen hat, möchte sich doch bitte mit mir oder natürlich auch Annette in Verbindung setzen. Sei es nur als Aushilfe oder gar als generelle Unterstützung für Annette.
Davon einmal abgesehen, ist das Kinderturnen immer wieder ein tolles Erlebnis für die Kleinen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, denn das Erste, was mich mein Sohn fragt, wenn ich nach Hause komme ist, ob er heute zum Kinderturnen gehen kann. An sechs von sieben Wochentagen ist er dann immer etwas enttäuscht. Dieses Phänomen können sicherlich einige Eltern bestätigen.

Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich noch ein paar Ankündigungen machen:

Am 01.06.2013 findet unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Bürgerhaus (abgeschlossener Gastraum) statt. Beginn ist 19:30 Uhr.Wer es noch nicht mitbekommen hat: Wir veranstalten in diesem Jahr, nämlich am 24.08.2013 einen Ortspokal in der Rödgener Sporthalle. Details zum Ablauf und Anmeldemöglichkeiten werden den Ortsvereinen und sonstigen Vereinigungen rechtzeitig per Email zugehen. Auch in der Juniausgabe des Räärer’s werde ich die Modalitäten nochmals bekannt geben. Da ich bereits mehrere Anfragen hatte, noch der Hinweis, dass natürlich auch sonstige Interessensgemeinschaften zugelassen sind. Vorab nur so viel: Beginn des Turniers ist am Vormittag (je nach Beteiligung). Gespielt wird in 3er-Teams. Für ausreichend Verpflegung wird ebenfalls gesorgt.Dieses Jahr, am 30.11.2013 findet wieder eine unserer beliebten Weihnachtsfahrten statt. Gemeinsam mit der Burschenschaft geht es auf den Kölner Weihnachtsmarkt. Da ich hierfür ebenfalls noch weitere Anfragen der Mädchenschaft und des Kickerclubs habe, möchte ich nur darauf hinweisen, dass der Bus nicht überbelegt, aber dennoch ausgebucht werden kann. So, wie es sich jedoch derzeit abzeichnet, werden die Sitzplätze gerade so reichen. Verbindliche Anmeldungen samt Zahlung des Mitfahrpreises, werden im August entgegen genommen.
Zum Abschluss darf ich mich für Ihre Aufmerksamkeit bedanken und hoffen, dass ihr Rödgener den Tischtennisverein weiterhin, beispielsweise durch eine Teilnahme am Ortspokalturnier, unterstützt, denn wir möchten euch gerne etwas dafür bieten. Vielen Dank.

Alexander Hannak