Infos über die Geschichte des Vereins

Die Gründung:

Es war der 20. Dezember 1971, der nicht nur zum denkwürdigsten Tag des Ortes, sondern auch in der Geschichte des Tischtennissports im Kreis Gießen werden sollte. Der Tag an dem der "TTC Gießen-Rödgen e.V." ins Leben gerufen wurde. An jenem Tag versammelten sich einige Freunde dieses Sports in der Gaststätte "Deutsches Haus", um mit der Gründung des TTC die Lücke zu schließen, welche die aufgelöste Tischtennisabteilung des einheimischen Sportvereins seit einigen Monaten hinterlassen hatte. Durch die baldige Fertigstellung des Bürgerhauses war ein weiteres Hindernis, nämlich das Nichtvorhandensein der Trainingsräume überwunden. Mit dem TTC entstand damit auch in Gießen der erste "reine" Tischtennis-Club, eine Tatsache, die sicher von vielen Tischtennis-Idealisten begrüßt wurde. Gleichzeitig war der Verein der 880. in Hessen, in dem der Sport mit dem kleinen weißen Ball betrieben wurde.

Die erste Wahl

Zum 1. Vorsitzenden wurde - wie alle Kandidaten einstimmig - Lothar Naujoks,

zum 2. Vorsitzenden Siegbert Heine,

zum Schriftführer Waldemar Mandler und zum Kassierer Dr. Wilhelm Türck gewählt.

Ergänzt wurde der Vorstand durch die Wahl von Ralf Naujoks zum Jugendwart und von Dr. Jürgen Renfer zum Beisitzer.

Die letzten Planungen und Entscheidungen

Weit auseinander gingen die Meinungen der Anwesenden bei der Diskussion über die Mitgliedsbeiträge. Schließlich setzten sich die niedrigsten Vorschläge (Erwachsene 2 DM, Jugendliche über 15 Jahre 1 DM) durch. Nachdem die Satzung intensiv durchgesprochen war, wurde sie letztlich von 13 Personen genehmigt und unterschrieben, die damit als Gründungsmitglieder fungierten. Ebenso spontan meldeten sich am selben Abend noch 16 Mitglieder dem Verein an. Mit einer Spendenaktion sorgten die neuen Mitglieder am Ende des Abends dafür, dass es ihren idealistischen Bemühungen wenigstens in den ersten Monaten nicht an finanzieller Unterstützung mangeln sollte. Noch vor Weihnachten stieg die Mitgliederzahl auf 25 Personen.

Gründungsmitglieder

Jürgen Adams, Günter Freigang, Egon Fritz, Dieter Geißler, Werner Graf, Thea Grafe, Siegbert Heine, Waldemar Mandler, Lothar Naujoks, Ralf Naujoks, Gernot Raab, Reinhard Rau, Dr. Jürgen Renfer, Claus Schlapp, Uwe Schöppe, Dr. H. H. Thomä und Dr. W. Türck.